Globales Land des Weltfriedens

Das Globale Land des Weltfriedens (GCWP - Global country of worldpeace) wurde am 7. Oktober 2000 von Maharishi  eingeweiht.  Es wird von Rajas geleitet, und Maharishi machte sich über die Demokratien lustig.

Die GCWP machte in Europa einige erfolglose Versuche, in den Jahren 2000 bis 2002 souveränes Land als Mikronation zu erwerben.

Es handelt sich um eine angeblich gemeinnützige Organisation und einen Kult, der die transzendentale Meditation, die Erziehung und den Bau von "Gebäuden für den Frieden" in den größten Städten der Welt verwirklichen soll.

Die GCWP wurde ursprünglich als "ein Land ohne Grenzen für friedliebende Menschen überall"  konzipiert. Es wurde dazu eine eigene Währung namens" Raam" herausgegeben (Globalfinancing). 

Der von Maharishi bestimmte US-Führer ist der in einem 14tägigen Zeremoniell zum Raja gekrönte Neurologe Dr. Tony Nader.

Im Jahr 2002 wurde die GCWP in den Staat Iowa, USA, mit dem Hauptsitz in die "Maharishi Vedic City"  in Fairfield aufgenommen. Sie verfügt über eigene Verwaltungs- oder Bildungszentren in den USA, den Niederlanden und Irland u.a..

Anfang Mai 2003 sagte Maharishi während  einer  Pressekonferenz: "Große Gruppen Frieden schaffender Yogischer Flieger (d.h. Schaumgummihüpfer), die jetzt auf der ganzen Welt eingerichtet werden, werden innerhalb weniger Monate Frieden auf der Erde schaffen. Die Yogischen Flieger werden Kohärenz im Weltbewusstsein fördern und die Trends des Lebens von Zerstörung zu Frieden wandeln." Allerdings machte er sich wie gesagt über die Demokratien lustig und sprach sich für von Rajas gelenkte Nationen aus.

Die Regierungen seien eingeladen, kohärentes Bewusstsein im Land zu schaffen

Dazu wurden weltweit fast 50 sog. Friedenspaläste geplant. Sein Konzept einer  "Vedischen Stadt" wurde ab 1991 in Indien und in den USA in Iowa vereinzelt  umgesetzt, so daß hier kleine Zentren entstanden.

Eine auch im Internet veröffentlichte Handreichung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg (Autor: Hansjörg Hemminger, Beauftragter für Weltanschauungsfragen) wirft der TM-Bewegung vor, sie verfolge eine totalitäre politische Ideologie auf der Grundlage eines Hindu-Fundamentalismus“, betreibe einen „aktiven Kampf gegen demokratische Staatsformen“ und wende sich „gegen allgemeine Menschenrechte“.  Hemminger beruft sich u. a. auf eine fundamentalistische Rede Maharishis vom 16. Juli 2000.  Die TM-Organisation sieht in Hemmingers Interpretation eine Diffamierung und Demagogie.(Quelle: Wikipedia)


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