== Tod und Nachfolge ==

Am Mittwoch den 6. Februar 2008 starb M. M. Yogi in seiner holländischen Residenz Vlodrop mit der angeblichen vorherigen Ankündigung, Maharishi sei im Himmel willkommen geheissen worden', den ich persönlich wie gesagt als sog. schwarzen Tantrameister einschätze, nicht nur wegen seiner vielen  Täuschungen.

Der Verbrennungszeremonie in der Nähe des indischen Allahabad wohnte der Shankaracharya Swami Vasudevanand Saraswati bei.

Seitdem ist der im Jahre 2000 gekrönte Maharaja Adhiraj Rajaraam Tony Nader Präsident für die USA, der sich literarisch durch phantasievolle Erläuterungen der Beziehung zwischen bestimmten Gehirnzellen und  Elementen des Samkhya hervortat.Bild von wikipedia commons - dort Public domain für alle Zwecke

In Indien übernahm Maharishis Neffe Girish Varma die Leitung der TM-Bewegung, den Maharishi während seiner Zeit in Seelisberg geschult hatte.

== Schlussbemerkung ==

FAZIT : Abschließend kann ich den in der TM-Bewegung herrschenden Geist nur mißbilligen.  Hier sind mir zu viele Meditanten hauptsächlich zwecks Erfolg und Siddhis unterwegs, die mit Introspektion (Svadhyaya und Ethik) wenig am Hut haben und noch weniger mit Yama-Niyama, und die daher von traditionellen Gurus niemals angenommen worden wären.

Zudem führt die Meditation nicht zum schnellen Samadhi dank starker kohärenter Alphawellen, sondern diese Kohärenz  ist eine allgemeines Wirkprinzip des Gehirns, das sich bei Wiederholung gleichartiger Aktivitäten verstärkt.

Ich stufe diesen Pfad daher persönlich als eine modern aufgemachte Variante des schwarzen Tantrapfades ein, der maximal bis zur Erleuchtung führen kann, aber niemals bis zum Sahaj-Samadhi geschweige denn zur sog. Einheit.

Letzteres ist auf unserem Planeten momentan eine ganz natürliche falsche Aspiration, die sich aus der Identifikation mit dem materiellen Selbst ergibt.

Allein der Umstand, daß so viele Seelen nicht auf Nimmerwiedersehen in der Dunkelheit versinken, ist aus meiner Sicht etwas positiv.

 

-