MUM und Naturgesetz

Zu Beginn seiner Laufbahn bot Maharishi eine 'Erklärung' der westlichen Physik über die indischen Elemente(Vayu etc.) an. Von einem Anu des Samkhya war vom angeblichen Physiker mit Abschluss 1942 in Allahabad nichts  zu hören.


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Die weiteren Erläuterungen fanden später über seine 'Science of creative Intelligence' (deutsch: WKI - Wissenschaft von der schöpferischen Intelligenz, GTM) statt, die in kostenpflichtigen Videokursen weitergegeben wurde.

Der Gipfel war ein sog. 'einheitliches Feld' mit einem ominösen  'Naturgesetz (natural law) hinter allen Erscheinungen, das man als angebliche Basis der Veden propagierte.

Dieses Feld ähnelt dem modernen Higgs-Feld, das wiederum der aller Materie zugrundeliegenden Maya und nicht dem Shabda der hinduistischen Trimurti ähnelt. 'Vereinheitlichte Quantenfeldtheorien und Quantenkosmologien' sind in der Physik unbekannt - und ein von der TM mathematisch nicht formulierter Maharishi-Blöff.

SCI sei eine systematische Untersuchung der einheitlichen Struktur des Naturgesetzes auf der Grundlage der Schöpfung, bei der die vereinheitlichten Feldtheorien der modernen Quantenphysik ans Licht gebracht würden. SCI beinhalte das Studium universeller Prinzipien. Man kennt die Quantenfeldtheorie wohl nicht.

Dazu mussten die Bhagavad-Gita, die Brahma-Sutras, die Karma Mimamsa - Sutras, die Nyaya-Sutras, die Vaisheshika-Sutras, die Samkhya-Sutras und das Ramayana eigentümliche Kommentare hinnehmen.

Die Quantenphysik kann es gar nicht formulieren, da der Shabda und das Chit weit jenseits der Physik sind. Unsere Welt besteht letztendlich aus vom Atman in Schwingung gesetzten Maya-Energien. Die mentale Prakriti als höhere Natur ist ebenfalls schon jenseits unserer Materie. Sie untersteht ebenfalls dem Purusha als individualisiertem Atman.

In seiner Maharishi University of Management konnte der Student dann eine sog. vedische Wissenschaft' studieren. Dort waren auch Management-Kurse verfügbar.

Teuer angeworbene und zum Raja gekrönte Wissenschaftler wie Herr Hagelin  und Herr Nader machen die Erläuterungen auch nicht wahrer.

16 Grundsätze der Wissenschaft der kreativen Intelligenz (SCI -WKI)

"Diese 16 Prinzipien sind die Gesetze der Natur, die Wachstum und Fortschritt von allen und allem aufrechterhalten. Sie sind überall und führen den Fortschritt und die Entwicklung der Ameise und des Elefanten, der Zelle und der Planeten. "Sie sind eine Untermenge von vielen Prinzipien der Wissenschaft der kreativen Intelligenz. Diese 16 wurden speziell verwendet, um die Grundschule Curriculum an Maharishi Schulen zu organisieren. "  - Maharishi Wissenschaft der kreativen Intelligenz  für Primary und Secondary Education, 2006.

1. Die Natur des Lebens ist zu wachsen.
2. Ordnung ist überall vorhanden.
3.Das Leben findet sich in Schichten.
4. Äußeres hängt von innen ab.
5. Suche das höchste zuerst
6. Ruhe und Aktivität sind die Fortschritte.
7. Genießen Sie mehr Effizienz und erreiche mehr.
8. Jede Aktion hat eine Reaktion.
9. Reinigung führt zum Fortschritt.
10. Das Feld aller Möglichkeiten ist die Quelle aller Lösungen.
11. Der Gedanke führt zum Handeln, das Handeln führt zur Errungenschaft, und die Errungenschaft führt zur Erfüllung.
12. Das Wissen wird von innen und außen gewonnen.
13. Wissen ist im Bewusstsein strukturiert.
14. Harmonie existiert in Vielfalt.
15. Ganze ist in jedem Teil enthalten.
16. Das Ganze ist größer als die Summe der Teile.

Die 12 Hauptprinzipien der Maharishi Vedischen Wissenschaft
1. Beschreibung der höheren Staaten des Bewusstseins
2. Es gibt sieben Bewusstseinszustände, und unser menschliches Geburtsrecht ist im höchsten Zustand zu leben(:"Das will er den Schülern einreden, die die höheren Hierchien nicht kennen').
3. Höhere Zustände zeichnen sich durch Geschick im Handeln, spontan richtige Handlungen und Unterstützung der Natur aus.
4. Jeder Zustand des Bewusstseins hat einen entsprechenden Zustand der Physiologie.
5. Jeder Mensch ist kosmisch.
6. Der Zweck des Lebens ist die Erweiterung des Glücks.
7. Wissen ist im Bewusstsein strukturiert
8. Wissen ist in verschiedenen Bewusstseinszuständen verschieden.
9. Veda ist eine Blaupause der Schöpfung und befindet sich im Selbstüberweisungsbewusstsein
10. Die Veda und die vedische Literatur sind im Selbstüberweisungsbewusstsein strukturiert.
11. Die menschliche Physiologie ist der Ausdruck des Veda und der vedischen Literatur.
12. Wissen hat organisatorische Macht; Reines Wissen hat unendliche Organisationskraft.

Individuelles Bewusstsein und kollektives Bewusstsein sind wechselseitig, wie der (angebliche) Maharishi-Effekt zeigt.  (auch nach : Principles sci)

Das TM - Naturgesetz

Nach Maharishi ist der Veda die Grundlage für die unzähligen Naturgesetze, von denen die heutige Wissenschaft nur einen Teilbereich kennt. Maharishi propagierte ein einheitliches Feld aller Naturgesetze, das gleichzeitig das Potential aller Naturgesetze sei. Zu diesem gebe es einen westlichen wissenschaftlichen und einen östlichen meditativen Zugang. Als wissenschaftler Hintergrund müssen die Veden, das Samkhya und die Bhagavad Gita herhalten. Wer zur Quelle der Gedanken vorstoße, erlange gewisse Fähigkeiten und sei in der Lage, sein Schicksal innerhalb der Naturgesetze selbst zu bestimmen.

Es allerdings gibt de Fakto keinen westlich-wissenschaftlichen Zugang zu solch hohen Ebenen, und es wird ihn auch nie geben. Da hilft auch keine angebliche Kohärenz.

Adi Shankara sprach in seinem  Kommentar zu den Brahma Sutras (III, 2, 38, und 41) vom Ishvara, der das Karma-Gesetz verwalte, und dem daher jeder unterliegt.

Dazu ein Zitat von Sri Aurobindo : 'Die sogenannten absoluten Naturgesetze sind nur ein von der Natur eingerichtetes Gleichgewicht, eine Rille, in der die Natur zu arbeiten gewohnt ist, um gewisse Resultate zu erzielen. Aber wenn man das Bewusstsein wechselt, wird sich zwangsläufig auch die Rille ändern.' (A.B. Purani, Evening Talks, S. 92)  

Literatur :

Dazu einige Links :

 

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